Freitag, 2. Oktober 2015

Deutsch- Japanisches Austauschprogramm für junge Ehrenamtliche


Hallo ihr Lieben!

Es ist ja doch mal wieder eine ganze Zeit her das ich hier etwas gepostet habe! Aber endlich habe ich mal wieder etwas richtig spannendes zu Erzählen; ich habe bei einem Austauschprogramm für junge Ehrenamtliche teilgenommen - und es ging nach Japan! Der Austausch wurde organisiert (und teilfinanziert) vom Japanisch Deutschen Zentrum Berlin und dem Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Mitte des Jahres war ich etwas frustriert; ich hatte meinen Bachelor of Science endlich in der Tasche, konnte mit meinem Masterstudium aber erst im Wintersemester anfangen. Gott sei Dank hatte ich zur überbrückung meinen Nebenjob aufstocken können, richtig viel Geld gab es aber nicht, ich war blank hat aber Zeit und alle meine Liebsten gönnten sich dieses Jahr gefühlt Japan. Während einer Mittagspause bemühte ich also Google um nach Austauschprogrammen und Praktikas zu suchen, deren Kriterien ich (gefühlt) allerdings eh immer nicht entsprach. Und dann fand ich es, das Austauschprogrammen das zu meinem Budget, meinen zeitlichen Möglichkeiten und mir selber passte! Und man konnte sich noch eine Woche lang bewerben! Da ich bereits 26 bin war es auch das letzte Jahr in dem ich diese Chance wahrnehmen konnte, also Zackzack in einer Woche die Bewerbung fertig gemacht und abgeschickt. Dann ging das Bange warten los: war ich angenommen? (Das hat mich wenigstens davon abgelenkt zu grübeln ob ich für den Master in Hannover angenommen werde oder nicht) und dann kam sie endlich, die eMail die sagte: Sie sind dabei! Zusammen mit einer Liste von meinen 16 Mitreisenden nach Japan und der Aufforderung meinen Hintern zum Vorbereitungsseminar nach Berlin zu bewegen!


Bei dem Vorbereitungsseminar sollten nicht nur wir uns kennenlernen, wir sollten auch möglichst gut auf Japan vorbereitet werden. Dazu gehörte natürlich Sitten und Gebräuche, Ettiquette und ein kleiner Wortschatz (Sprachkenntnisse waren keine Vorraussetzung), aber auch Wissen über politische und gesellschaftliche Hintergründe. Die meiste Zeit haben wir aber mit Sicherheit mit der Besprechung und Vorbereitung des Programmes verbracht. In Japan ist es üblich das man als Deelegation eine kleine Darbietung einstudiert. Wir hatten uns entschlossen etwa zu singen (Warum? Keine Ahnung, keiner von uns konnte singen!) und deutsche Märchen komprimiert und panthomimisch aufzuführen die die Zuschauer dann erraten müssen. Ach ja, und natürlich die Gastgeschenke Planerei! Was ein Akt damit man auf alle Fälle für jeden Beteiliigten eines mit einem einem angemessenen Wert hat x,x Das Vorbereitungsseminar war insgesamt unglaublich anstrengend und voll mit Programm gewesen. Trotzdem haben wir uns alle schonmal etwas beschnuppern können und ich hatte von Anfang an das Gefühl das es eine coole Zeit mit allen werden könnte! Etwas beunruhigt hatte mich eher das Programm das einfach von Anfang bis Ende, von früh morgens bis spät Abends vollgepackt war! Zum einen hatte ich Angst gar nichts von Japan mitzubekommen, zum anderen graute es mir vor vielen, langweilen Vorträgen. Ob meine Ängst berechtigt waren sollte sich noch zeigen.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen